6oA
finden. Die äbbtische Truppen, bey 6000 Mannstark, zerstreuten sich und jeder lief nach Hause *).Auf die Nachricht aber, daß sie sich bey dem SchloßDberbeüren wieder sammeln , um von daher Gofisau zu bedecken, faßte Nabholz noch an dem Abenddes 22. Maymonats den Entschluß, mit feinenToggenburgern ungesäumt dahin abzugehn, undzwar ohne erst der Generalität, die mittlerweil inder Stadt Gastmale feyerte, hievon Nachricht zugeben. Sogleich erhielten Nabholz und seine Togsgenburger aus dem äbbtischen Hauptquqrtier beyGoßau folgendes Schreiben : „ Dieweil wir Vers» nommen, daß die geehrten Herren aus ihren Urs»fachen die Waffen ergreiffen müssen, welches uns«fern Amts-und Landleuten ganz unbekannt, da»man uns bisher die Sachen geheim gehalten, so»ist unser Begehren, daß die Herren uns eröfnen,»was Sie von uns haben wollen und uns bis das»hin einen Stillstand der Waffen zu vergönnen „Noch bemerken wir, daß zur gleichen Stunde mitder Nachricht von der Uebergabe der Stadt Wylauch die Nachricht von der Uebergabe der StadtNellingen in Zürich anlangte. Unter solchen Um«standen machte es bey den beyden Vororten umso viel weniger Eindruck, wenn gleich Kaiser Rarl VI.von Preßburg aus sich den 22. May gegen dasschwäbische Rratskonvent über die eidgenössischen
') S- des KapplN ner Ke^ers ^srr-rtio tnceiiiÄ-r: 8wtimlwtsm pok tmäitivneiri nrbl8 oinnss krineixis milltes äo-iniim rSiUers , per tot-rm rexionem 6020. ersnt,N» ut eaclerii vesxer-r krlneexz nse umcum zinxliur mr-litem in srmN ti^duerit.