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amtier überließ man lediglich dem Bernerschen Kriegs,rath zu Lenzburg.
Während daß die beyden Vororte ihr InteresseMit den Waffen behaupteten, ward es auch aus-wärts durch die Zwischenkunft der Generalstaatenbefördert. Durch ihren außerordentlichen Gesandtenin Wien, ließen diese dem Baiser vorstellen, daßdiejenige Kantone, welche den Abbt unterstützen,viel partheylichkeit gegen den Raiser und seineAlnrten verrathen ; billig müsse es also die beydenVororte, welche das Gegentheil thaten, höchlich be-fremden , wenn von Wien aus ihre Feinde begünsti-get werden. Um so viel mehr sey den Generalstaa-ten an dem glücklichen Fortgang der protestantischenWaffen gelegen, weil sonst widrigenfalls die beydenVororte zur Heimberufung ihrer Truppen aus Hol'land genöthigt seyn könnten. Zu gleicher Zeit, den23. May, hatten diese Vororte das ToggenburgischeInteresse nicht nur den Generalstaaten, sondern über-haupt den protestantischen Mächten, Preussen, Ha-nover, Hessencassel, Wirtemberg dringend empfohlen.
Nachdem Nabholz sich im Toggenburg derSchlösser Ober-Buren und Glattburg bemächtigthatte, überfiel er noch den 2z. May Oberglatt,und forderte die Gossauer zur Uebergabe auf. Dadiese dem Ungewitter nicht langer ausweichen konn-ten, schlugen sie voll Wuth ihren eignen Landshaupt-mann nieder , lieferten ihr Gewehr aus, und unter-warfen sich Nabholzen, unter folgenden Beding-nisscn: »Daß sie die ungehinderte Religionsübung„behalten, und an ihrer Person und ihrem Gut„ungekränkt bleiben u. s. w. „