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Zu wiederholten Malen hatte der Abbt ZU Wet.tingen von den banden Vororten eine sichere Be-wachung seines Klosters verlangt, und zwar unterdem Vorwande, daß sonst aller sein Vorrath anLebensrnitteln nach der Besatzung in Laden weg-geschleppt werde. Anstatt der 20 Mann, die er be«zehrte, mußte er 200 Mann aufnehmen und sie mitSpeise versorgen.
Um gleiche Zeit, den 23. May, beschwerte sich derBischof von Nonstan; über die gewaltsame Entwei-hung und Beraubung der Kirche, und des Pfarrhofszu Summen, mit dringender Bitte, daß in Zukunftdie Neutralität gewissenhafter beobachtet werde.
Den Lgstcn waren Abgeordnete von der gan-zen St. Gallischen Landschaft zu Gossau ange-langt , um mit Nabholzen in Capitulation einzu-treten. Dieser sah , daß die siegreiche Parthey imToggenburg den Nacken allzu sehr emporhob, undbey den Kapitulationen schon den beyden Vorortenzur Seite gehen wollte; daher weigerte er sich, ineinseitige Unterhandlung zu treten, vielmehr berich,tete er hierüber die Generalität, welche Nachmit-tags in dem Kloster Magdenau anlangte. Dahinführte Nabholz die Abgeordneten, und sie erga«ben sich im Namen der ganzen St. Gallischen Land-schaft an die beyden ersten Rantone, jedoch mitVorbehalt ihrer Gewissensfreyheit, ihrer Vorrechteund Güter. Auch von der Stadt St. Gallen er-schienen Abgeordnete. Auf alle Weise suchten sie denMarsch gegen ihre Stadt und auch die Besetzung derAbbtey zu verhindern; sie besorgten nämlich Be-schädigung ihrer Leinwand auf den Wiesen; daher