Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
613
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Buren mußten nicht weniger in ihrem Namen alsin dem Namen der beyden Vororte bekannt gemachtwerden. Da viele von den Katholischen bey vor-gefallenen Gefechten theils zum Feind hinüber ge-laufen , theils sonst unwillig zum Dienst waren, somachte nun Nabhol; einen Versuch, wie sich imFall eines Strafurtheils das Volk aufführen und obihm auch der Landrath die Justitz im Felde anver-trauen würde. In dieser Absicht hielt er über ei«nen flüchtig gewordenen Korporalen Standrechk undverurtheilte ihn zum Tode. Schon hatte man ihmdie Augen verbunden, als ihn Nabholz wieder be-gnadigte. Alsdenn sezte er den Landrath Tudli,als Verrather, in Arrest; auch ließ er alles Vieh undalle Güter der Ausgetretenen einziehen. Nicht ohneMühe konnte er bey dem Kriegesvolk zwischen denZürichern und den Toggenbnrgern die Mißgunst undihre Ausbrüche verhindern,

An diesem 24. May wurde Felder, gewesenerCommandant zu wyl, von dem rasenden Pöbelaus seinem Zufluchtswinkel in dem Pfarrhof zu Bern-hardszell herausgefordert, unter Vedräuung, bey' längerer Weigerung, ihn, nebst dem Pfarrer, zu-gleich mit dem Pfarrhof im Feuer zu Grunde zurichten. Nachdem sie sich Felbers bemächtigt hat-ten , führten sie ihn unter entsetzlichem Geheul undunter den grausamsten Beschimpfungen, mit Stock-schlägen und Stössen auf einem schlechten Gaul bisan die Sitterbrücke, thaten vier Schüsse durch sei-nen Leib, und nachdem er todt heruntergefallen war,rissen fk ihm die Kleider weg, zerfetzten die Leiche> mit Messern und warfen sie endlich in die Sitter.