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Mittlerweile hatte unter obigem Datum, den24. May, die Generalität der beyden Vororte dieStädte Laden und Bremgarren zur Uebergabe auf-fordern lassen. Bey der Generalität in Mellingenerschienen vier Rathsglieder von Baden, diesenmachte man scharfe Vorwürfe, daß sie eine Besatzungaufgenommen, und gegen ihren Landvogt, Thor-rnann von Bern, so ungehorsam gewesen. Manforderte die Wcgräumung dieser Besatzungen ausBaden sowol als aus Mellingen, unter Versiche-rung , daß alsdenn ihre Freyheiten geschont wer-den sollten. Die Abgeordnete entschuldigten sich,daß sie sich nach den Stimmen der mitregierendcnKantone bequemt hätten. Man ließ ihnen zurUebergabe 24 Stunden Bedenkzeit.
An gleichem Tage trennten sich die 2000 Bernervon den Zürichern, und zogen durch Mellingen indas Lernersche Lager; dem bisherigen Oberist»Lieutenant, Joh. Caspar werdmüller, ward nun-mehr als Oberist. Feldzcugmcister die Aufsicht überdas grobe Geschütz aufgetragen.
Mitten unter den günstigsten Umstanden litt Zü-rich einen traurigen Vertuest durch den Tod des Bri-gadier Conrad Bell von Belfort. Dieser sicbenjig-jahrige Greis war mit andern versuchten Krieges-befchlshabern zum Dienste des Kantons Zürich ausPündten gekommen. Den agsten war er zu demKricgeskorps im Freyamt abgereißt. Tags daraufritt er , zur Ansspähung der Gegend, mit einemBegleit von ungefähr 60 Mann von Dltenbach ge-gen das Relleramt; eine in dem Wald versteckte,feindliche Parthey von 200 bis ;oo Mann ward reg