»ersezte der Bernersche General Tscharner , werdennicht langer als bis Morgens um 7 Uhr eingestelltbleiben. Wegen dieser Unterredung hielten die Zü-richersche Truppen , die sonst auch schon im Anmär-sche waren, desto langer unterwegs aus.
Da sich indeß auch Freyburg und Solothumauf Seite des Abbts und der V. katholischen Kan-tone geschlagen, so suchten jetzo die beyden VororteDeyhilfe bey Reformirt Glarus , Appenzell undSchaffhausen. Die Glarner besonders baten sieum treues Augenmerk gegen das benachbarte Gasterund Uznach; die Schaffhauser um einen Zuzugvon 1200 Mann; die Appenzeller um Abhaltungder zerstreuten Kriegshaufen des Abbts, um wach-sames Aufsehen über das Rheintyal, und gleich-falls um einen Zuzug von 1200 Mann. Untergleichem Damm, den 25- May, empfahlen sie dieToggenburgische Angelegenheiten auch der Röniginin England.
Den Lösten Morgens um z. Uhr, langte die Leichedes Oberist Bell auf einem Leichenwagen, unterDem Begleit von 36 Mann aus seiner Compagnie,in Zürich an. Von 10. Uhr an lautete man mit al-len Skadtglocken; es währete über eine Stunde,bis das sämmtliche Volk in dem Tempel zum gros-sen Münster versammelt war. Hieher trug man dieLeiche vom Rathhaus; vor dem Leichenbegangnißmarfchirte die Stadtcompagnie mit gesenktem Ge-wehr ; die Fahnen waren zusammengewunden; dieTrommeln, mit schwarzem Tuch überkleidt, gaben ei-nen melancholischen Klang; auf dem Sarg lag desVerstorbenen entblößter Degen; die Zipfel des Sarg-