tuchs wurden von vier schwarzgekleideten Kriegs-Commißarien gehalten; unmittelbar auf die Leichefolgten einige Püntnersche Offiziers; hierauf derNenner Frischling von Bern, mit dem ZüricherschenBürgermeister Holzhalb; alsdann der Reihe nachsämmtliche Glieder des kleinen und großen Raths,die ganze Bürgerschaft nach den Zünften geordnet;den Zug beschloß eine Compagnie mit gesenktem Ge-wehr. Bey der Kirche gaben beyde Compagnien einSalve. Der Antistes Rlingler hielt eine Trauer-rede über die Stelle bey Samuel I. B. Kap. z,v. ZZ, 54- In der Kirche sieht man jezt noch dasGrabmal des Helden.
Auf den 26. May hatte der Landvogt zu Lauis-Leontius Weber von Zug, alle Mannschaft feinerVogtey zusammenberufen, und sie bey Leib- und Le-bensstrafe aufgefordert zum Zuzug für dieV. katholi-schen Dantone; zur Bestreitung der Unkosten legteer jede Gemeinde um eine Summe Gelds an. DemTrompeter , der diesen Befehl ankündigte, schrie einfünf und sechzigjahnger Mann aus der ?ieve 6i 8v-vigno zu: Wenn er blase, so wolle er ihn bezahlen.Als jener zum drittenmale fortfuhr, so rief dieser:Vivanc, li nollri illukrilllmi koclroni 6s XII. Lanrnni smoura i! mal gouverno 5>i'gn. Lapitano Lallats gucllc»
cbs c Isritto. Der Landvogt befahl, diesen Mannals einen Aufwiegler handfest zu machen; allein feineganze Gemeinde und zwo andere unterstützten ihn.Der Tumult wurde durch einen plötzlich einfallen-den Platzregen zertheilt. Der Landfchreiber Berol-diiigen verwahrte sich mit einer Mache von 50 Mann.Bey der nachherigen Generalversammlung von allen