Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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Consoli, unter bewaffneter Bedeckung von 400 Man»/erkennte man mit Mehrheit der Stimmen, nieman,dem zu dienen als den sämmtlichen XII. Kantonen.

Inzwischen hatte sich das Thurgämsche Rrieges-corps der beyden Vororte, noch des übrigen Thungäus und dcsi Rests der Aebbrischm Landschaft be-mächtigt. Die Generalität sezte sich zu Roggweil,eine halbe Stunde von Arbon. Ungeachtet allerwiederholten Einwendungen von Seite der Bürgerzu St. Gallen, rückte man nach dieser Stadt fort,Lemeisterte sich der Abbtey, und legte in dieselbe eineBesatzung. Vieles hatte noch vorher der Abbt ausdie Seite geschasst; nichts destoweniger fand mannoch beträchtlichen Verrath. Unter anderm auchverschiedene Entwürfe und Pläne zur Unterdrückungder reformirten Kantone. Mit dem Roschacheranittrat man in folgende Vcrkommniß:

1°. Daß nach Belieben der beyden Vororte eineBesatzung nach Roschach gelegt werden sollte.

2°- Daß jede Gemeinde ihr Gewehr an ein siche-res Ort hinliefen,, und nicht gegen Zürich und Bernergreifen sollte.

z°. Daß ein aufrichtiges Verzeichnis von dendortigen Einkünften des Abbts, von seiner nochübrigen Munition und von seinem Proviant über-reicht werde.

4«. Daß Oä.Interim) die beyden Vororte durchein Handgelübd, als ihre Herren anerkennt werden.

Dagegen ward den Gemeinden versprochen:

io. Sie bey ihren Rechten und Uebungen zu erhalten.

20. Ihnen freyen Gottesdienst zugcstattcn.

z°. Keinen neuen Zoll zu errichten.