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4 «. Haab und Gut ungekrankt zu lassen.
5». Keinen kriegerischen Wegzug außer ihren Be.zirk zu begehren.
So glücklich der Fortgang der Züricherschen undBernerfthen Waffen auf der Seite gegen den Bo-denfte war, eben so glücklich war er in den Gegen-den am Reußstuß. Unter gleichem Datum, den26. May, stellte sich Morgens frühe das Rriegeo-Heer bey Gnadenthal in Schlachtordnung, undrückte langsam durch den Wald fort; ungefähr einehalbe Stunde unter Bremgarten stieß es auf denFeind; nach kurzem Widerstand mußte dieser denBernern den freyen paß überlassen, und nunmehrzwangen sie ohne Mühe Bremgarten zur Capitu-lation *) Laut der Abrede des Kriccesrathcs inMellingen hatten diesseits der Stadt auch die Züri-cher anrücken sollen; allein auf Antrieb einiger Of-fiziers und wegen schlechter Mannszucht waren siezu nicht geringer Verbitterung der Berner, auf hal-bem Weg zurückgeblieben. Erst Morgens darauf,nachdem auch das Lelleramc das Gewehr nieder-gelegt hatte, erschien endlich der Züricherhaufenbey 600 Man» in Bremgarten. An gleichem Lag,den 27. May wurde von dem Kriegesrath der bey-den Vororte die Belagerung der Stadt Baden ver-abredet. Zu diesem Ende sollte von Zürich aus mehrgrobes Geschütz herdeygcschafft werden. Die Bernersollten über Mellingen zurückziehen und den Angriffgegen dem alten Schloß jenseits der Limmat thun.
') S- das Bernerfche Diarium, nebst den gedruckten undhandschriftlichm Memoiren.