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Hoch und theuer schwur er, wofern sie, ihm nichtheute den Kopf abschlagen, so werde er ihn Mor.gcns aufknüpfen lassen, womit es auch gethan war.Er starb, ganz von Weine berauscht. Tags daraufgalt es den Hauptmann Bosch von Togersch undden weibel von Bitschweil. Ersterer wurde be-schuldigt , daß er sich mit dem Hingerichteten Vogteinverstanden zum Verderben seiner ihm untergebe-nen Compagnie. Indeß rcuete es ihn, noch vorder Ausführung, des Anschlages; auch führte er sichseither als ein redlicher Mann auf: Daher ward er,nebst besagtem Weibel, begnadigt, um 1002 Guldengebüßt, und für 6 Jahre auf seine Güter gebannt.Auch andere Rebellen wurden theils um Geld ge-straft, theils des Landes verwiesen. Die Ueberläu-fer wurden ehr- und wehrlos erklärt; mehrere,welche der Abbt nicht brauchen konnte, kamen trost-los zurück.
Ganz schüttelten nunmehr die Toggenburgcr dieKetten von sich. Nicht weniger verwarfen sie dasLandrecht mit Schweiz und Glarus, als die Herr-schaft des Abbts zu St. Gallen. Schon giengcnsie so weit, daß sie die Einwohner von Uznach,Gams, Gaster, Gosiau zurBundesschwörung undzur Gründung eines gemeinschaftlichen Freystaatesaufforderten. Nicht ohne Mühe verhinderte Nab-holz eine Unternehmung, welche geradezu das ge-meinschaftliche Interesse sämmtlicher Kantone auf denKopf gestellt hätte. Dadurch kam er in Verdacht,als stehe er ihrem Glück in dem Wege. Germann,Rüdlinger nnd andere verriethen offenbar ihre Ei-fersucht über die glücklichen Waffen der beyden Kau-