ÄtzUÜK«V?2»U.i..»*L
6s§
fiel in die Wohnung des kaiserlichen Bsttschafters-Grafen von Trautmannsdorf. Da er vorher allernoch so freundschaftlichen Bitte» und Warnungenungeachtet nicht hatte wegziehen wollen, so fieng erißt an, den Wink zu verstehn. Er begehrte bis nachftinem Abzug einen Stillstand der Waffen. Manschlug ihn ab. Um so viel weniger feyerte das Ge-schütz ausser der Stadt, da man auch innerhalb un-unterbrochen fortfeuerte. In möglichster Eile rettnte sich der Bottschafter nach Waldshuth.
Obgleich die Zurüstung der Batterien und Bedesckungen in der Nacht vor dem Ziten ziemlich sorsgerückt war - so war sie doch noch nicht vollendet»Den Tag über bezeigten die hiezu bestimmten Arberster wenig Lust zu der Fortsetzung. Man hielt sie darzu mit Ernst an. Eine Vorwache von Baden gabauf sie Feuer und einer von ihnen wurde getödet,andere verwundet. Sie flüchteten sich , und zwarnicht ohne Antrieb ihres eignen Befehfhabers, dersich hernach vor dem Volk nicht langer zeigen durstte. Andere Aufseher , die Stand hielten, rasten, ssgut als möglich, die Flüchtigen wieder zusammenund giengen aufs neue zur Arbeit, die sie endlichglücklich vollendeten. Den Ziten that die Besatzungin Baden einen Ausfall. Auf beyden Seiten ent-stand ziemliche Verwirrung. Bey allzugrosser Eil-fertigkeit schoß man meistens zu hoch, so daß keinTheil beträchtlichen Schaden lidt. Bey Herarrräsckung mehrer Truppen zu Fuß und zu Pferd, be-sorgten die Badensche umzingelt zu werben und sieretteten sich in die Festung. Sie schickten einigeTambours ins Lager. Ihr Vortrag war so unbe«(H. Theil.) Rr