Band 
[Zweyter Theil.]
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deutend, daß man es für einen blossen Vorwandansah, um das Lager ausspähen zu können. Manschickte sie zurück und verbot ihnen, wider zu kom-men. Mit gedoppelter Hitze schoß man itzt aus derStadt und viele aus dem Volk von aussenher fien-gen an, unwillig zu werden. Um sie zu beruhigen,fieng man an, vier kleine Stücke gegen das Schloßaufzupflanzen. Die Artillerie hielt sich so gut, daßder Feind in der Stadt muthlos, die Belagerer aberaufs neue ganz beherzt wurden. Eine Stunde her-nach brachte man einige neue, dauerhafte Stücke,vier, fünf und zwölf Pfündler , in die Batterien,auch pflanzte man an zwey verschiedenen Orten vierMörser auf. Nicht nur wurden die Häuser, Thür-me und Kirchen beschädigt, es fiel auch die Brust-wehr des Schlosses über die Felsen hinunter. Schult-heiß Dorrcr ward an einem Arm übel verwundet,auch wurden einige getödet und das Schießen ausder Festung nahm stark ab. In den freylich nochschlecht eingerichteten Lrenchees gaben die Belage,rer genau Acht auf den Rauch, der von den los-gebrcnnten Kanonen in dem Schloß aufstieg; als-der^r bückten sie sich in die Graben hinunter, bisdie Bombe über ihrem Haupt hinwegflog. Plötz-lich sah man von der Stadt her die vermeinte»Todten wieder aus dem Boden hervorgehn. D»man daselbst mit dem Schießen in einem Iirkelbo-gen so wenig ausrichtete, so pflanzte man eilendsauf den Kirchhof eine Batterie von Gabtons , »-»nunmehr horizontal schiessen zu können. Baldwurde auch dieses durch das Geschütz von aussengehindert. Abends um 3. Uhr bemerkten die Züri-