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kes zur Besorgung der Wirthschaft für 8 Tage heim-gehen zu lassen, jedoch daß die Entlassene auf er.sten Wink wieder erscheinen.
Den z. Junius übersandten die unpartheyischeRantone von Aarburg aus einige vorlauftige ver-glichspunkte an die Gesandten der beyden Vor-orte. Diese boten Hand zu folgenden Artickeln:i. Zu gegenseitiger Sicherheit der Briefe, jedochnur der obrigkeitlichen, auch durch keine Boten oh,ne obrigkeitliche Livree. 2. Zu sicherm Geleit fürdie Gesandten des Abts von St. Gallen. 3 ZurAusmahlung der Stadt Arau für eine Mallstatt,in wie fern sich die kathol. Kantone sämtlich hiezueinverstehn werden. Den Hauptpunkt hingegen,nämlich den begehrten Waffenstillstand, schlug manrund ab. Um gleiche Zeit anerbot der Graf vonTrautmannsdorf seine Zwischenkunft, indem erdie Erwählung Raiser Rarls VI. ankündigte.Den 4. Junius empfahl sich auch der Landgrafvon Hessen Rassel bey den beyden Vororten zurDienstleistung an dem kaiserlichen Hofe. Den;tenJunius hatten die Gesandte dieser Vororte eineabsonderliche Unterredung mit dem französischenGesandten zu Ölten. Er stellte mit Nachdruck vor,die andern Kantone werden sich nicht unterdrückenlassen, auch würde ihre Unterdrückung den Voror-ten selbst zur Schande und zum Nachtheil gerei-chen. Daher sey es nöthig, den Frieden zu suchen,und diesen könnte man am besten durch gemein«schaftliche Zusammenkunft in Arau befördern. Da-bey blieb es. Zu dieser Zusammenkunft wurdenvon Zürich und Bern auch die Toggenburger be-