Mittlerweile vermehrten sich die kaiserlichen Trupepen an den Gränzen, und zu Konstanz nahm derBischof eine starke Besatzung in die Stadt auf; auchzogen sich unweit Basel die französischen Kriegesvöl-ker, und zwar (wie es hieß,) zum Beystand derunterdrückten Kantone zusammen. Von dem Pabsthatte der Abbt zu St. Gallen unterm 25. Juniusein Trostschrciben, mit der Versicherung erhalten:Daß er ihn und sein Interesse dem Kaiser und demKönig in Frankreich sehr dringend empfehle, und denV. katholischen Kantonen Hilfsgelder zugeschickt Habe-Auf der andern Seite intereßirte sich an dem kaiserelichen Hofe der holländische Gesandte, Hammel Brmning, sehr eifrig für die beyden Vororte; zu ihrenGunsten überreichte den 25. Junius der holländischeMinister, Freyherr von Montaigne, der Reichsver-samnilung zu Regenspurg ein eigenes Memoriale;den kaiserlichen Bottschaftern im Haag übergaben dieEeneralstaaten folgende Erklärung: „Zur Vermeid»düng aller gefährlichen Folgen wünschen sie, daß«der Kaiser keinem Theil in der Schweiz Beyhilfe zur»kommen lasse. Der Abbt sowol als die katholischen»Kantone seyn französisch gesinnt; die reformirten«Kantone hingegen befleißen sich weit mehr der Neu«»tralität; wenn Zürich und Bern die Toggenburger»beschützen, so geschehe es, vcrmög der Verträge-»Sehr leicht könnte auswärtige Einmischung in die«innern Unruhen der Eidgenoßschaft den allgemein»neu Frieden verzögern u. s. w. „ Den 26. Juniuserhielten die Vororte von dem Churfürsten zu Ha-nover die Versicherung der besten Dienstleistungen;an gleichem Tag ermähnte sie der Prinz Eugen,
Schliessen