Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
640
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als kaiserlicher Grneralißmus, zur Beförderung desFriedens.

Auf wiederholte und immer abgeänderte Vorschla-ge und Gegenvorschläge, wollte sich nunmehr den

28 Junius der Kanton Zürich unter gewissen Bedin-Zungen zur Theilung der gemeinschaftlichen Vog-teyen einverstehen, jedoch nicht änderst als bey Ab«schaffung aller in diesen Vogteyen eingeschlichenm,kirchlichen sowol als weltlichen Mißbräuchen- Mter gleichem Tag anerbeuten sich (auf Gcnehmhaltungder Hoheiten) die katholischen Gesandte zu Arauri. Zur Abtretung der Grafschaft Baden und eines Be-zirks der untern Freyen, Aemter, jedoch daß als-denn die übrigen Freyen-Aemter und die StadtBremgarten unter ehvorige, gemeinschaftliche Regie-Lung zurückfallen sollen. 2. Zur Verbesserung derRegierungs-und§ Kirchenverfassung in den gemein-schaftlichen Vogteyen, Thurgau und Rheinthal, nachAnweisung der unintereßirten Kantone. Unterm go.Junius erhielten die V. katholischen Kantone vonden beyden Vororten folgende endliche Erklärung:1. Fordern diese leztern die ganze Grafschaft Baden,samt allen darin liegenden Städten, Land und Leu-ten, mit Namen auch die S.tadr Bremgarten, nebstder Zubehörde des Kelleramts, ohne einige Ein-schränkung. Dabey versprechen sie für die Katholi-ken gänzliche Gewissensfreyheit, und für die Klösterund Gerichtsherren eingetränkten Genuß ihrer Rechteund Vortheile. Ferner begehren die beyden Vorortedie Abtretung eines gewissen Bezirks in den Freyen -Aemtern, namentlich den untern Theil davon, deneine Granzlinie von Ionen, jenseit der Reuß, bis