Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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»stürmten. Nicht ohne Mühe konnte die bernersche»Generalität die Zürcher bewegen, daß sie bis zur»Flucht des Bottschafters mit weiterm Schiessen»innehielten. Auch bemächtigten sich beyde Kantor»ne des Reichs bis an die pündtnerschen Gränzen»und so sperrten sie die Gemeinschaft mit Deutsch-»land und Oesterreich u. s. w. » Auf dem Reichs-tag zu Regenspurg wurden nun dieses kaiserlicheCommißionsdecret und das Memorial so wol derGencralstaaten als der beyden Vororte sorgfältig ge-gen einander gehalten und hernach wollte man demKaiser selbst überlassen , die einen oder die andernReichsstande zu gütlicher Beylegung des Handels zuWahlen. Die Rakification dieses Vorschlags der kur-fürstlichen Räthe wurde hernach in der Versammlungder fürstlichen Gesandten, von den Reformirten un-ter denselben, schlechterdingen verweigert Untermi. Julius rechtfertigten sich die beyden Vororte beydem Reichstag gegen die obigen unbegründetenAnschuldigungen.

An gleichem Tag, den i. Julius, anerboten sichdie katholischen Bantone zur Abtretung der Graf-schaft Baden, nebst Mellingeu und Bremgartenund einem Theil der untern freyen Aemter,ferner zur Abschaffung der bisherigen Mißbrau-che in den übrigen gemeinschaftlichen Dogteyen, alsodaß in Zukunft der Vertrag vom Jahr i6gs. undder Frieden vom Jahr i6;o. nebst der dißmaligenDerkommniß die Hauptrichtschnur seyn sollen. InBetreff des Abts von St. Gallen und der toggen-öurgjschen Angelegenheiten wollen die IV. katholi-schen Kantone sich weiterer Einmischung entschlagem