Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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dieses letztem wurden etliche Stiche in die Hüftengebohrt und seinem Bruder ein Arm weggeschnid,ten. Sehr übel wurden auch andere Friedensstif-ter mißhandelt. Zwischen den Mißvergnügten vonZug und Schwytz wurden öftere, unruhige Zu-sammenkünfte gehalten. Von Schwatz und Em-siedlen erhielt Menzigen bewaffneten Zuzug. UeberUnterwalden und Urv, zum Theil auch über wal-lte verbreiteten sich die Flammen der Zweytracht.Sie nährte der päbstliche Nuntius. Die eidge-^ nößische Tagleistung in Arau hingegen ermähnte' durch dringende Zuschrift die Zuger zur Eintracht.Unterm io. Julius wurden die Verglichspunktenvon Unterwalden ob dem Waid geradezu undgänzlich verworfen. Auf alle Weise unterstützte derpabst selbst die katholischen Ranrone zur Fortse-tzung des Rrieges. Durch wiederholte Bceve such-te er beynahe alle katholischen Fürsten gegen diebeyden Vororte in Harnisch zu jagen. Nicht nurverordnete er öffentliche Gebether für die Erhal-tung der katholischen Kantone, auch machte er die-sen ein Geschenk von ioooo Scudi; nach seinemBeyspiele gaben die Kardinale Marescotti, Barbe-rini, Sagripanti, Albani und andere Fürsten undPrälaten gleichfalls beträchtliche Beysteuer. Unge-" achtet die unruhigen Köpfe in den democratischen' Kantonen, so viel immer möglich , den Saamen

^ der Zweytracht auch über die Bürgerschaft zu Lu-

^ Zern verbreiteten, so verhinderte daselbst die Obrig--° keir den Ausbruch nichts desto weniger mit grosser^ Klugheit und Standhaftigkeit. Der gesummten^ Geistlichkeit und besonders den Kapuzinern verbot