dem Schnupftuch; dann gieng er zu den Gäste»hinunter, und beredete sie, daß keine Gefahr sey.Sogleich kömmt Nachricht, der Feind sey wörtlichim Dorfe. In der Verwirrung war es den Dennern unmöglich, sich in Verfassung zusetzen: Indeßlagerte sich ein Theil des Fußvolkes auf dem KirchsHof und vertheidigte sich hinter den Mauren. Ausden benachbarten Häusern sezte ihnen der Feind ststark zu, daß sie in die Harre nicht wiederstche»konnten. Ein Theil schlug sich tapfer durch dc»Feind durch, ein andrer Theil verthaydigte sichi»der Kirche und feuerte von dem Kirchthurm herab.Von unten hinauf aber wurden sie durch das Rauchgewölke von angezündetem, feuchten Stroh so fehlin die Enge getrieben, daß die einen erstickten, dieandern sich vorn Thurm herabstürzten und wieder aiudere dem Feind in die Hände fielen. Viele wurde»erschlagen; andere, welche wegen ihrer Wunden ausder Flucht liegen geblieben, wurden sonderheiMvon den gehetzten Bauern - Hunden zerfleicht, an dr»Gliedern gcstümmelt und zu Riemen zerschnidte».Wegen des heftig blasenden Nordwindes vernah»>man nichts von den Bernerschen Losschüssen indem Zürcherschen Lager. Endlich sah» die daselbstausgestellten Wachen jenseit der Neust zerstreute,kleine Haufen, zu Fuß und zu Pferd, hin und herfliehen. Einige Zürcher, besonders ihr Feldprediger,der Chorherr Joh. Conrad Wirz, drangen darauf,daß, wenn man auch den Bernern nicht zu Hü!eilen könnte, so sollte man wenigstens sonst einigeBewegungen machen, um den Feind auf den Arg/wohn zu bringen, als wollte man Aug überfalle"/
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