Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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in Hofnung, ihn dadurch zurück zulocken und anweiterm Nachjagen zu hindern: allein alle Aufforde-rungen blieben vergeblich vnd nicht ohne Grund be-schwerten sich hernach die Werner über das müßigeZuschauen der Zürcher.*) Auf jener Erinnerungschiften nun diese dem Bernerschcn Heer zu Muryvon Maschwanden her einen Beystand von 2000Mann, die sogleich bis nach Bremgarten vorrük-tcn. Schon hatten sich den 21. Julius die Feindebey 12000 Mann stark den Bernern genähert. Dadiese, wegen Entlassung vielen Volkes nach Hause,ziemlich geschwächt waren, so brachen sie von Muryauf und lagerten sich zwischen wohlen und vill-mergen. Bald darauf zog der Feind sich zurück.Auf dieses hin schickte die Berncrsche Generalität die2Ooo Mann Zürchcrscher Hilfsvölkcr, die schon zuBremgarten angelangt waren, wieder nach Masch-wanden zurück.

Den 22. Julius stürzten bey Anbruch des Tagesdie Schwyyer an den Gränzen des Zürchergedietesauf die Zürchersche Verschanzung bey Hütten. Derdortige Platzhauptmann, Hans Conrad Wertmül-lcr, bewillkommete sie aber mit grossem und kleinemGeschütze so unfreundlich, daß sie nicht angreiffendurften, sondern dem Gebürg nach gegen dem Segelfortrückten, um daselbst nach Abrede den Beystandvon Zug zu erwarten. Sie wurden aber von demKommandanten in der Lellenschanz bey einem Wäld-chen zurückgetrieben. Voll Wut wendeten sie sichnunmehr bey dem kleinen Hüttensee gegen die Bellen-

*) S- Berncrsches Diarium, wie auch den Zürcherschen Merkur

Wugstm. 171a. s. 97»