Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
654
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Verwüstung der Rapperschrvylergegmd eine Di,Version zu verursachen, oder man sollte 400 Mannüber den See zur Beyhilfe schicken, bis von Zürchaus mehr Truppen würden angelangt seyn. Eini-ge Compagnien schiften würklich hinüber. Ehe siealle landeten, hakte schon der Feind den Reißausgcnohmen. Bey den Erschlagenen fand man ge-lt) eyhte Billets, mit Zahlen bezeichnet, nebst der Vmsicherung, daß sie so viel Katzer erlegen werden, alsauf den Billets hergezählt waren.

In den Freyen Aemtern Messen gegen geleiste-ten Eydschwur verschiedene Gemeinden zu dem feind-lichen Heere. Bey Fahrwangen drang dieses indas Bernergebiet. Aus Beforgniß mehrerer Ver-stärkung desselben, sahn sich die Vororte genöthigt,«inen Theil der eroberten Landschaft zu cntwafnenund von einem andern Theil Geysel zu federn, auchhie und da die Besatzungen zu vermehren. Den r;Julius Morgens um neun Uhr wurde das Lernet-sche Rriegesheer von dein Feind bey Villmergengegen Händschlikon getrieben. Unweit Meyengtti»sezte es sich wieder in Gegenverfassung. Sehr heftigkannonirten beyde Parteyen bis Nachmittag um 1.Uhr. Die Bernersche Generalität sah den linken Flü-gel in Gefahr und kam eilends dem Angriff zuvor.Ein Theil ihrer Truppen stellte sich zaghaft und löstedadurch den Feind aus seinem Vortheil heraus,trieb ihn aber, nach erhaltener Unterstützung sieg-reich zurück. Er stellte sich wieder, ward aber beyder zwoten Flucht in die Sümpfe und Bache ge-sprengt. Die einen ertranken, die andern erstickenrm Moraste, mehrere wurden erschlagen. Nachdem

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