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der rechte Flügel des Feindes, bey 8000 Mannstark, den Reißaus gegeben, so stürzten nun aufder andern Seite bey 1802 Luzerner von der Anhöheauf den reckten Flügel der Berner. Jene hattenGebüsch und Zäune zur Bedeckung, diese standenentblößt und begannen zu wanken. Den linkenFlügel, der ihnen zu Hüls eilen wollte, hielt ein zussammengerafter Haufen des flüchtigen Feinds auf.Je langer je weiter wich der rechte Flügel der Ber»ncr. jedoch ohne Trennung, so daß seine Fluchtvielmehr eine Kriegslist zu seyn schien, um die §u-ccriier ins freye Feld hinzulocken. Diese folgtenmit langsamen Schritten und abnehmendem Feuer.Drey Oberbefehlshaber von Ber» wurden verwunsEdet und nach Lenzburg begleitet, wohin auch diejFuhrlcute mit dem groben Geschütz nacheilten. Eischige Offiziers aber hielten sie zurück. Die sämtlichen^Offiziers schwuren, ehe sie weichen wollten, lieber!zu sterben. Plötzlich wendeten sie sich um und gren-zen auf den Feind los. Mit Hinterlassung vieler! Todten und einiger Stücke eilte dieser dem Berg zu,ium sich mit einem andern Schwärm zu vereinigen,der gegen Sarnisstorf auf die Berner losdrang.Allein auch diese sahn sich genöthigt, in einem Tan«nenwald auf der Anhöhe Zuflucht zu suchen. Nachihrer dortigen Standhaltung gieng das vierte undblutigste Gefecht vor. Zwo Berner Compagnien öf,neten, mit den Bajonetten an der Flinke, den Wegdurch den Zaun, jagten den Feind aus dem Waldund verfolgten ihn mit den Kanonen eine halbeStunde weit. Nach sechsstündigem Gefecht hattedas Bernerfche Heer einen völligen Sieg erhalten