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und auf der Wallstatt brachte es die Nacht zu.Sechs und fünfzig Jahre vorher, in dem einheimi-schen Krieg vom I. 1656 hatten ungefähr an glei-chem Orte, auf dem Langenchalerfeld, unweit Bill-merzen und Haglingen, die Berner gegen den glei-chen Feind ein Treffen verloren. Man mußes gestehen, daß dießmal von beyden Seiten derFeind gleich beherzt war. Nachdem bey dem Ber-nerschen Heer die ersten Generalen verwundet ausdem Schlachtfeld weggeführt waren, so übernahmder Sekelmeister Frisching, ein Greis von vierund siebzig Jahren, das höchste Kommando, mitfolgenden Worten: Gut Herz, meine Kinder! Ichbin euer Vater. Weicht nicht von mir, von Euchweich ich auch nicht. Laßt uns bey einander lebe»und sterben. Das katholische Heer war 12 bis lZo°»Mann stark, das Bernersche hatte nicht ganz 8<-°oMann. Jenes Heer hatte über 2000 Mann, nebßvier hohen Befehlshabern, fünf Capuzinern und amdern Geistlichen verloren, dieses hingegen nebst fünfhohen Offiziers 191 Soldaten. Neun hohe Oß-ziers waren verwundet. In den bisherigen Eefech-ten hatte Bern 722 Mann eingebüßt. Nach derSchlacht bekamen die Sieger zu Villmergen 200 midzu Mury Zoo Kriegesgefangene, auch erbeuteten steinige Fahnen, Harschhörner, Geschütz und Pro-viant-Wagen. Die Luccrner gaben vor, daßder Nacht vor dem Treffen die Bauern die Stim-men gesammelt hätten, ob sie zu Roth die Generali-tät und zu Lucern die Aristokraten alle niedermezel»wollten, und zwar aus toller BeforgniZ, daßrich, Bern und Luzern sich zur Unterjochung der
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