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kapitulirt hatten. Er besorgte, die Toggenburgermöchten das Städtgen ausplündern, daher führteer sie lieber an den bestimmten Ort hin. Als manStand hielt, kam Rüdlinger «dermal, zählte dieZürichersche Mannschaft und klagte laut, daß sie zuklein sey. Es war aber nur die eine Hälfte, dieandere folgte langsamer dem Geschütz nach. Aufdie Nachricht von der Capttulation der Zürichermit Uznach schrien die Toggenburger, sie hatte nichtohne ihre Beystimmung geschehen sollen. Mitfreundlichen Worten wurden die Trotzköpfe besänf-tigt. Rüdlinger stellte sich mit unterstütztem Armund erhobenen Nacken vor seine Compagnie hin:Nicht wahr, sprach er, ich bins, der den Züricherndie Wahrheit derb in den Bart sagt? Ergrimmtzog NabholZ gegen ihn die Pistole: Sie trist dich,wenn du noch eine Silbe gegen eure Retter hervor-bringst ! Major Esther von Zürich riß ihm die Pisto.le aus der Hand und brachte sie beyde zum Schwei-gen. Die Toggenburger wollten, daß man ihnenallein die Besetzung des Gastals anvertrauen sollte.Man ließ Retter und Rüdlinger mit einem Trom-peter vorausgehen, um das Volk zur Uebergabeaufzufordern. Bald kamen sie zurück, unter demVorwand: Es seyn noch Truppen unter den Waffen.Gleichwol erschienen noch denselben Abend Abgeord-nete, mit Versicherung, daß sich Das ganze Landdem Heer unterwerfe« Erst run Mitternacht langteman an. Morgens frühe ließ Junker Zollcr dieTrommel rühren, um das Volk, wenn es nöthigwäre, weiter zu führen. Die Toggenburger lies-sen durch einen Offizier sagen, daß man ohne ihre