Band 
[Zweyter Theil.]
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Heiken mit völligem Zutrauen erwarten, wogegen siefür sich und die Nachkommen ewige Treu und Bank-schuld verspreche. Wirklich bewilligte man hieraufder Stadt eine günstige Lapimlakion. Sie be-hielt ihre Gewissensfreyheit, ihre Klöster und Gü-ter, ihren Bundesbrief vom Jahr 146g. u f. w.

Wahrend der Kapitulirung zankte der zürcherscheKricgesrath in der Spitzenwicse sehr heftig über dieWahl eines Kommandanten in Rapperschwyl. Un-ter den Vorgeschlagenen war der eine besser bekanntin der Stadt, der andere hingegen hatte grösser»Vorrang und mehr Alter. In der Hitze entferntensich einige Beysitzer. Hierauf überwog die Partheydes Oberstlcutenant Wertmüllers. Zu Zürich hat-te man die Kapitulation allzugünstig gefunden; soll-derheitlich ärgerte man sich, daß in dem ersten Ar-tikel, der den Rapperschweilern ungehinderte katholi-sche Religiouoübung bewilligt, beygesetzt worden,auf ewige Zeiten. Wenn die Belagerer sich zu ge-linden Bedingnissen einverstanden, so muß man be-denken , daß der Rriegeorath zu weddenschwylauch nicht daran gedacht hatte, ihnen Nachricht zugeben, daß zu gleicher Zeit der Ranton Schwytzdie Waffen niedergelegt habe. Beym Mangel diesesBerichtes mußten die Belagerer noch immer besor-gen , daß vielleicht bey langerm Zaubern die StadtRapperschwyl über den Oberste von Scklwyy ausmöchte unterstützt werden. Die V. katholischen Ran-küne suchten die Beschleunigung des Friedens soeifrig, daß er leicht noch vor Eroberung dieser Granz-stadt hatte zu Stand kommen können. Dieselbe aberließ man als einen Schlüssel des Jürchergebietes nicht