Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
668
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auf der Hinreise nach dem Friedenskongreß zuAarau sich dazwischen gesetzt hätte. Bey dem erhitz-ten Kriegesvolk machte er die dringendesten Vorstel-lungen; er sprang vom Pferd und bat auf denKnien, sich ja nicht durch blinde Rachsucht ins äus-serste Verderben zu stürzen. Zur stauben gelang es,die Wuth zu entwaffnen. Ackermann behielt beydem Volk den Ruhm eines Helden. Von der Lands-gemeinde ward er seither mit verschiedenen Gesandt-fchaftsaufkrägen beehrt, unter andern auch bey derersten katholischen Tagleistung nach geendigtem Krie-ge. stuzern war auf ihn noch so erbittert, daß esihm erst auf Fürbitte der übrigen Kantone den Bey-sitz gewahrte.

Auch die Einwohner zu Uznach, im Gaffer undin der March, die sich, von Schwytz verlassen,an die beyden Vororte ergaben, besorgten nun dieUngnade jenes erstem Kantons. Daher wünschtensie, Mit Vorbehalt ihrer Religion und ihrer Frey-heiten unter zürckersche Regierung zu kommen.Lern aber hatte sich schon vorlauftig geäußert, oh-ne neue Forderungen sich auf die Friedensbeding-Nisse vom 18. Julius einzuschränken. Nicht ohneheftigen Wortwechsel konnte dieser Kanton den Kan-ton Zürich zü gleichen, milden Gesinnungen bewe-gen. Desto dauerhafter glaubte man den Frieden,je billiger und großmüthiger die Sieger seyn wür-den. Anstatt also mit der March und mit Gasterin nähere Unterhandlungen zu treten, begnügten siesich, bey dem Friedensschlüsse auch diese Herrschaf-ten, wiewol nicht namentlich, in die Amnestie ein-zuschließen- AufAbtretung der Stadt Rappcrschwyl

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