Band 
[Zweyter Theil.]
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Landschaft versenkte, bestes sich auf 514405. fl.,I2. ß. 1. hlr. Zu wiederholten Malen empfieng daszürchersche Kriegs-Zahlamt von dem Seckelamt580484. fl-, 10. kr. i. dn. Die Kriegcsausgabenbe-liefen sich auf 566365. fl., 53. kr. i. du. Laut einerErkanntniß des grossen Raths vom 19. Sept. 171-.blieb nach Abzug der Ausgaben von obiger Einnähtme noch 13613. fl, 17. kr. Im September 1712.begehrte Zürich an Toggenburg die Ausbezahlungder dargeschoffenen Summen. Nirgends aber findenwir, in wiefern Zürich befriedigt worden. Eine an-dere Art der Ausgaben waren die Belohnungen undJahraelder für diejenigen, welche Dienste geleistethatten , oder für ihre Hinterlassnen. Des Major Kilchsspergerü Erben begabte man mit einem Schaupfenningund als Handelsleute befrcyte man sie auf zehn Jahrvon allem Zolle. Der Belischen Familie in Pündten gabman ein beträchtliches Geschenk, dem LandschreibcrAeschman in Weddenschwyl die Nachfolge für seinenSohn u. s. w. Noch glänzender belohnten, nach ihsrem grösser» Vermögen, die Berner. Der KantonSchwytz hingegen machte zur Bestreitung der Kriegs-unkosten eine Auflage von fünf Speciesthalern aufjede Haushaltung. Im Namen der übrigen katho-lischen Kantone schrieb Luzern an den pabst. *)„Wir verlassen uns auf die päpstliche Gnade, daß„sie uns von den Klöstern unsers Gebiets einen Theil„der jährlichen Einkünfte zueignen werde, um von„daher die geschwächten Schatzkammern zu starken;

) S. Hsttingers heb,'. Kucken qesch. Lk. IV. wie auch JAJae. Simlers Urkunden Band H. Lh. in. S. 984.