Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
671
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„auch daß von den Pfründen, die künftig ledig wer-„den, das Einkommen einige Jahre lang der Obrig-keit zufalle; endlich daß der Nuntius Caracciolr,„als Urheber alles Unheils, zurückberufen wer-»de u. s. w.,,

Nach einer eigenhändigen Rechnung des AbtsLeodegars waren die Unkosten der Abtey, wegen derTvggenburgerhandel, schon den ig. April 1712. auf45^8. fl. 38 . kr. gestiegen.

Besonders in den gemeinschaftlichen Vogtcyen vonverschiedener Religion hatte dieser Krieg grosse Unei,nigkeiten erweckt. So z. B. lenkten sich im Thür»gau zwo Reformirte auf Seite der beyden Vororte,3000 Katholiken sielen entweder auf Seite des Abtsund der katholischen Kantone oder sie blieben neu-tral. Im Rheinthal erklärten sich noo Reformirtefür die Vororte, yoo Katholiken für den Abt. ImToggenbnrg vereinigten sich mit jenen 300c- , mitdiesen 200. In der Herrschaft Sargans goo Re-formiere für Zürich und Bern, die übrigen 1500 fürden Abt und die katholischen Kantone. In derGrafschaft Baden dienten diesen letztem 2800 , denerster» aber 1200. Sämmtlich machten diese Hilfs-dölker 33000 Mann aus. Von diesen neigten sichro6oo Reformirte auf Seite der Vororte, iyooc>Ka-tholiken auf Seite des Abts und der kathol. Kantone.Hiebey nicht gerechnet der Zuzug von Wallis undaus den walfchen Vogteyen für diese, für jene nochder Zuzug von Genf, Neueuburg, Viel u. s. w.Man halt dafür, daß überhaupt mehr als 150200Mann unter den Waffen gestanden.

Bevor wir die Kmgesszenen beschließen, nur im