Band 
[Zweyter Theil.]
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legenheit schwärzten fie Nabholzen in Bern an,auch suchten sie durch Vcrläumdungen die beydenKantone zu trennen. Als sie von Bern durch Umterwalden und weiters auf Zug reiseten, so trugensie kühner Weift diesen Standen einen Bund gegendie Vororte an. Allein kurz und bündig ward ihnengeantwortet: „Es werde kein Stand mit solchen„Treulosen sich in Verbindung begeben. „ Nachherwendeten sie sich au die Beamten des Abbts, undvon diesen erhielten sie ein geneigteres Gehör. Un-geachtet der hievon empfangenen Nachricht, warman in Zürich klug genug, für einmal die Toggen-burger nichts merken zu lassen. Noch lieber sahman sie als undankbare und heuchlerische Freundeals in offenbarer Feindseligkeit. Man begünstigte so-gar Rüdlingern bey dem albernen Rangstreit, undwarf es Nabholzcn einmal vor, als sich die Tog-genburgische Abgeordnete über seine Unhöflichkeitenbeschwerten.

Als inzwischen der Abbt seine Absichten auch aufdem Reichstag in Regmspurg vereitelt sah, so bater um eine Friedenskonferenz. Kaum vernahm esder Landrath im Toggcnburg, so empfahl er seinInteresse bey den Vororten. Um gleiche Zeit giengdas Gerücht, diese Vororte werden von Frankreichzur Abtretung ihrer Eroberungen genöthigt werden.Natürlicher Weift ward alles von dem französischenGesandten gclaugnet. Anfangs des Augusts 171z.wollte Bern hierüber die auswärtigen Staaten be-richten. Zürich aber fand es noch für einmal zu be-denklich; allein da schon im April eben dieses Jahresder pabst für die V. katholischen Orte sowol zu Wien