überreichten Schnorf und Nabholz den gegenseiti-gen Gesandten des Abbts und der Vororte folgendePunkten: i. Der Abbt soll in seine Besitzungen wie-der eingesetzt werden. 2. Keine Kriegeskosten be-zahlen, z, Auch keine Schadloshalttmg verlangen.4. Die Toggenburger sollen die Halste der Tribuns-lien besitzen. 5. Beyde Religionen sollen überall undauch in Absicht auf die Dertheilung der Aemter ingleichem Recht stehen. Mit diesen Punkten aberwar der Abbt gar nicht zufrieden. In wiederholtenUnterredungen wurden einzelne Artikel besonders be-herzigt. So z. B. kam den ir. Nov. auf die Bahn:Die Reformirten im Toggenburg sollten in Reli-gionssachen von niemand abhängen als von ihnenselbst und ihrer eignen Synode. Nabholz hielts fürgefährlich. Die Toggenburger, sprach er, find nichtfähig sich selbst zu regieren, weder in geistlichen nochin weltlichen Dingen. Nur erinnere man sich dernoch unlängst herrschenden Seuche des Pietismusund der Schwärmern). Bey solchen Revolutionenwürde die Synode zu schwach seyn, die Jrrlehrerunter ihren Gliedern in Schranken zu halten, undsehr leicht könnten Factionen entstehen. Auch die-sen Punkt verschob man auf künftige, nähere Unter-suchung. Den iZ. Nov. hatte Nabholz ein abson-derliches Gespräch mit den Züricher-Gesandten überdie Anordnung der Malcfitzprozeduren. Gegen die-andern behauptete er, daß man dem Angeklagtendie Klage und die Zeugen vor der wirklichen Arresti-rung nicht ohne Gefahr anzeigen könnte. Nach hef-tigem Wortwechsel entschloß er sich aus Verbitterungzum unerbittlichsten Stillschweigen. Nach geendigt
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