men, daß über ihre Friedensentwürfe so wol imRath als unter den Bürgern die bittersten Anmer-kungen gemacht werden. Diese Anmerkungen schreib!Nabholz auf Rechnung einerseits der Eifersucht, ausderseits der einheimischen Staatsprozesse, die ebendamals einige Abänderungen in der Regierung her-vorgebracht hatten. Die Bernergesandte hingegenhatten von Bern aus über ihre bisherigen Unterhand,langen allgemeinen Beyfall erhalten. Den 2Y schriebman von Zürich aus, daß der Abt einen gewissenStrich Landes zur Erleichterung der Gemeinschaftzwischen der Stadt St. Gallen und dem Kanton Ap-penzell, wie auch einen Bezirk an dem Bodenfte anbeyde Vororte, für die Kriegeskosten abtreten sollte.Den zo langte der Kanzler Pündkiner wieder vonRavenspurg an, und zwar mit gänzlicher Weigerung,irgend das Geringste an die Kricgeskosten zu zahlen.Mit diesem Bericht begab sich den i Jänner 1714Nabholz auf Zürich. Vor dem geheimen Rath wur-de mit Wiederwillen nicht so fast von der Sache sel-ber als von den Gesandten gesprochen. Zur Beför-derung des Geschäftes vereinigte man sich, daß vonRoschach aus einer der Berncrgesandten, von Bernselbst aber der Rathsherr Tscharner nach Zürich kom-men und daselbst mit der Toggenburgschen Comitteein nähere Unterredung eintreten sollten. In dieserUnterredung überließ man dem Gesandten, einen an-ständigen und sichern Frieden zu suchen, jedoch oh-ne ganz deutliche und bestimmte Erklärung. Den8 Jänner trat man zu Roschach in neue Unterhand-lungen mit den Gesandten des Fürsten. Schlecht-weg äusserten sich diese, daß ihr Herr nicht das Ge,
ringste