Band 
[Zweyter Theil.]
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der Zubehörde, woselbst ohnehin das Eigenthumzum voraus in dem Besitz ihrer Bürger stehe. Beyder Abtretung verliere der Abt jährlich nicht 20 Gul-den , und wenn er sich weigere, so verrathe er da-durch gefährliche Absicht. Der Bernersche Schult-heiß Willading gab zu bedenken, daß, wenn ihnenschon der Bezirck zugekennt werde, so könne sich imFall der Stärkere desselben doch immer bemeistern.Man wolle auf andere Weise für ihre Sicherheit sor-gen. Länger leide der Frieden nicht Aufschub. Umso viel weniger interrßirten sich die Berner für dieStadt St. Gallen, da während des Krieges dieseStadt dem Qbrisi von Wattwyl den Einmarschschwierig gemacht hakte.

Den 2z. erschienen bey den Gesandten die Abge.ordnete von Appenzell; sie unterstützten die Bittender Deputation von der Stadt St. Gallen und er-hielten von Willading dieselbe Antwort. Endlichbrachte Loren; Wetter, ein Appenzeller - Kaufmannin Vorschlag: Man sollte den Abbt zur Abtretungdes Durchpasses bey der Sitterbrücke bereden, undzwar ohne Abbruch seiner Oberherrlichkeit, nur müAusbedingung des sichern Handels und Abhebung derZölle zu Rorschach und Lanquart. Die andern Ab-geordnete hörten den Kaufmann eben nicht gern,desto willkommner aber war sein Vorschlag denBerncrn. Um auch die Zürcher in ihre Gesinnun-gen zu locken, warfen sie die Frage auf, ob ihnennicht (anstatt des angesprochenen Bezirkes) weitbesser entweder mit wengi oder mit dem ZehndcnZU Stammheim gedient war? Den 24. traten dieGesandten der Vororte besonders zusammen. Nach