Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
691
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langem Wortwechsel vereinigten sie sich , durchSchnorfen die Gesandten des Abbts fragen zu las»sen: Ob sie der Stadt St. Gallen und detn Dan-ton Appenzell keine Sicherheit und freye Gemeiruschaft wollten zukommen lassen? In verneinendemFall bedürfe es keiner Zusammenkunft, in bejahen-dem Fall aber erwarte man von ihnen einen Vor-schlag dazu, indem die Vororte keinen andern aus-zustnden im Stande seyn, als denjenigen, der vondem Abbt verworfen worden. Die Gesandten desAbbts versprachen zu erscheinen, blieben aber dochaus. Durch Schnorfen liessen sie Nabholzen sagen:Von dem Fürsten hatten sie hierüber keinen Auftrag.Die Sicherstcllung , die man von ihnen begehrte,könnte allenfalls darin bestehn: i. In gegenseitigem,freyen Handel und Wandel, s. In Vermeidunggewaltsamer Feindseligkeiten bey vorfallenden Pro-zessen, die nicht änderst als entweder gütlich odermit Zuziehung der Vororte oder nach ordentlicher-Rechtsform sollten beygelegt werden, und zwar fol-gender Massen: Wenn der Abt klagt, so wendet ersich an die mit der Stadt St. Gallen verbündeteOrte. Wenn die Stadt klagt, so wendet sie sichan die IV Schirmorte, als Richter. Auch spracher von Untersuchung durch gleiche Sätze, von Ge-währleistung und in Kriegesfällen von Neutralität desAbts so wol als der Stadt u. s. w. Aus dergleichenVorschlagen konnten die Gesandte der Vororte wolvoraussehn, daß es mit dem Frieden noch nichternstlich gemeint sey und daß der Abt sich immernoch allzuviel auf auswärtige Hilfe verlasse. Mittriumphirenbem Lächeln berichtete sein Gesandter,