Band 
[Zweyter Theil.]
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der Baron von Thurm, die Unterschreibung derPräliminarien des europäischen Friedens zu Ra«stat. Um so viel schwieriger bezeigten sich die Ark-tische, da sie einige Ungleichheit in den Gesinnungender Vororte bemerkten. Die Berner warfen Nab-Holzen, Nabholz warf den Offiziren, von welchensie Besuche hatten, Schwatzhaftigkeit vor. Er sti-chelte , daß diese Offizire so häufig bey dem Thee-tisch der Gemahlin des Baron von Thurm er-scheinen.

Den 25. sagte Willading in einer allgemeinen Ver-sammlung, jedoch noch vor der Ankunft der Gesand-ten des Abts: Es könnte ein gewisser Bezirk zur Er-leichterung und Sicherstellung der Gemeinschaft zwi-schen der Stadt St. Gallen und dem Kanton Ap-penzell sequestrirt und in Neutralität gesetzt werden,und zwar ohne Abbruch der äbtischen Gerichtsbar-keit. Die Zürcher wollten diesen Einfall weder an-nehmen noch verwerfen, sondern vorerst die Aeusse-rungen der fürstlichen Gesandten erwarten. Diesebeharrten auf gänzlicher Weigerung so wol der Krie-geskosten als irgend einiger Abtretung an Ländern.Am Ende bezogen sie sich auf die durch SckMt-fen gegebne Erklärung. Von den Gesandten derVororte ward sie verworfen. Nach erhaltenem Auf-trag traten hierauf Schnorf und Nabholz abson-derlich zusammen. Zur Sicherheit der Stadt St.Gallen schlug jener vor: r. daß bey Prozessen mitdem Abt, bevor man das Recht anrufe, die beydenVororte ihren Rath uud ihr Gutachten vorbringenollten. 2. Sollten diese Vororte dem nothleidendenTheil den kräftigsten Beystand erweisen, nämlich dem-