Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
696
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Last dieser Punkt bis ans Ende möchte verschobenWerden. Den 6. März erhielten die Lernergesand.ten von Haus aus ein Schreiben / dessen Jnnhaltauf Erweiterung , ja beynahe auf Zernichtung derUnterhandlungen abzielte. Den 7. März langteendlich auch die Jnstruction von Zürich an, undzwar ganz einstimmig mit der Bernerschen. Vonneuem trat man nach der empfangenen Anleitungin Berathschlagungen über die Sicherheit der StadtSt. Gallen. Abermal zerfielen die Gesandte derVororte selbst in ungleiche Meinungen. Die Zürcherdrangen auf Bezahlung der Kriegcskosten, die Ver-tier wollten sich damit nicht aufhalten lassen. Allesward an die Hoheiten selber berichtet. Tags drauflangten bey den Gesandten Abgeordnete von derStadt St- Gallen und von Appenzell an. Siegestanden, daß der bisher geforderte Bezirk keines-wegs unvermeidlich nothwendig sey weder zu ihrerSicherheit noch zu ihrer Gemeinschaft. Ihr ganzerWunsch schränkte sich darauf ein, bey vorfallendenStreithändeln einen angemessenen Richter zu habenund für den Handel einigen Vortheil zu bekommen.Noch begehrte die Stadt St. Gallen besonders,von den Prozeßionen durch ihre Strassen befrcytzu werden. Die Gesandte des Abts stellten mitUnwillen vor, die Friedens-Unterhandlungen seynwegen des Toggenburgs angesetzt worden; mitAppenzell und der Stadt St. Gallen habe mankeinen Krieg geführt, folglich habe man auch nichtnöthig, mit ihnen Frieden zu machen; wofern sieetwas zu klagen hätten, so werde man ihnen vordem ordentlichen Recht zu antworten bereit seyn.