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Abgeordneten des Toggenburgs vor. Pösch,German, Rüdlinger, Keller vernahmen sie mitstürmischem Unmuth. Sie baten sich eine Kopcydes Instruments aus , nebst per Freyheit, daß,wenn ihnen etwas Bedenkliches aufstoffen sollte, siedarüber mit den Gesandten zu Rath gehen dürften.Man gab ihnen eine Kopey und wegen der allen-falls benöthigtcn Erläuterungen wurden sie an Nab-holzen gewiesen.
Den 2. April wurden die Gesandte der Vorortein der Stadt Gt. Gallen unter Losfcurung derKanonen von sechs Gliedern des Raths und zwoCompagnien zu Fuß und zu Pferd feyerlich einge-holt, auch daselbst aufs prächtigste bewirthet. Denz. April verreiseten sie unter gleichen Ehrenbezeu-gungen; allein obgleich sie drey Stundenlang durchdas Toggenburg fortgehn mußten, so war dochniemand, der daselbst gegen sie die geringste Freu-de oder Achtung bezeugte.
Als nun auf verabredete Zeit die Vororte ihreSecretärs mit der Ratrfication auf Bremgartenschickten, so blieb die Ratification des Abts aus.Auch ließ er sich hierüber nicht einmal schriftlichentschuldigen. So groß bey dieser UnterhandlungNabholzens Bemühungen gewesen, so schien manihn doch, da sie fruchtlos waren, gänzlich verges-sen zu haben. Gelassen kehrte er als Landammannnach Frauenfeld zurück. Nur die Stadt St. Gal-len machte ihm ein Geschenk von iz. Louisd'ors.Von Zürich erhielt er auch nicht ein Wort vonDankbezeugung.