Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
705
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beschäftigt, um sich auch noch mit Nachdruck in dieeidgenößischen Angelegenheiten einmischen zu können.

Mittlerweile blieben die Streitigkeiten mit demAbbt von St. Gallen unausgcmacht. Es hattenzwar sowol der Raffer als der Bönig in Englandihre Vermittlung angeboten; allein Zürich und Bernwollten ohne auswärtige Einmischung die Händelbeendigen. Nachdem indeß die sämmtlichen Kan-tone den Kaiser Carl VI. wegen der Geburt desPrinzen von Asturien beglückwünscht hatten, er.griff der Raffer in seiner verbindlichen Antwort dieGelegenheit, den beyden Vororten die Aussöhnungmit dem ?jbbt zu empfehlen. Zur Beförderung der-selben schickte er mit ihrer Bewilligung seinen Mini-ster, den Baron von Greuth, auf einen Longreßnach der Stadt Brugg. Die Vororte brachtenden Rorschachcrvcrtrag vom Jahr 1714 aufdie Bahn.Nicht nur verwarf ihn der Abbt, sondern es drangauch der Baron von Greuth auf gänzliche Zurückstel-lung seines Gebietes. Fruchtlos zerschlug sich auchdiese Unterhandlung. Anfangs des Jahrs 1716.hielten die Vororte eine besondere Zusammenkunftzu wyl. Von Zürich erschienen daselbst die Raths-herrcn Meyer und Lavater, von Bern der Sekelmeisstcr Steiger und der Venner Tillier. Man berich»tigte die öconomischen und Krieges - Rechnungen inder Landschaft des Adbts. Zugleich drang Bern aufneue Fricdcnsentwürfe. Abermal mußte vkabholZmit Schnorfen den Schauplatz eröffnen. Schnorfäußerte sich, daß dem Abbt keine Punkten drücken-der scheinen als die Punkten wegen des Landraths,wegen des Landgerichts, des Landfriedens und des(H. Theil.) Ay