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1717. wurde der Subprior, P Joseph von Rodelst,von Labach in Kärnthen gebürtig, von dein Conventzum Abbt erwählt. Dieser friedliebende Fürst unter,ließ nichts zur Beschleunigung seiner Wiedereinsetzungin die Abbtey und in sein Gebiet. Die Zusammen,kunft in Baden hatte den Fortgang, von Züricherschienen daselbst der Bürgermeister Holzhalb undStatthalter Ulrich, von Bern der Schultheiß Will«ding und Venner Tillier. Von der Abbtey St. Gablen der Baron von Thurm, der jüngere, der Kanyler Pündtincr, nebst dem Official Schenkst, einemGeistlichen. Nach erhaltenem Auftrag von Zürich,begab sich auch Nabholz nach Baden. Er wurdevon den Bernern sowol als von den Gesandten desAbbts mit saurer Miene angesehen: Jene indeß wklarten sich, daß sie ihn in den absonderlichen Un>terredungen der Vororte noch wol dulden wollen,um allenfalls über das eine und andere von ihmBericht einzuziehen. Aus Verdruß bat er um seineEntlassung, konnte sie aber doch nicht erhalten. Ecblieb also, und, wenn die Gesandten des Abbts insZimmer traten, so mußte er sich (nicht ohne Aus?höhnung von ihrer Seite) jedesmal wieder entferne».Sobald mau tiefer in das Geschäft hineingieng,zeigte sich zwischen den Vororten selbst ziemliche E»bzweyung. In ihren Forderungen waren die Züricherstrenger, die Lerner gelinder Um so viel hartnack»ger wurden dadurch die fürstlichen Gesandten Beyimmer größerer Verwirrung ließ diesen der Abbt,auf Einrathen des Prälaten zu Fischingcn, empfeh^len, daß man auch Nabdolzen anhören sollte. End-lich vereinigten sich die Gesandten allseitig, daß bey