Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
711
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Endlich schritt man zu dem Punkt wegen Sicher-stellung der Stadt St. Gallen und des Rantons?lppenzell. De? Bürgermeister Hochreutiner vonSt. Gallen empfahl persönlich das Interesse seinerStadt. Der Abbt wich kein Haar breit, und bliebbey den Einschränkungen des Badische» Friedens.

Auch die Toggenburger erschienen mit ihren Me-morialen. Gerne hätten sie die ganze Unterhandlungvereitelt; allein man gab ihnen keinen Zutritt zu denBerathschlagungen, sondern wies sie über ihre Be,schwerdcn an NabholZ. In wenig Tagen brachtedieser mit dem Decan Schenkli von Rorschach einebillige Vcrtheilung der Kirchengüter zwischen den Ka-tholischen und den Reformirten zu Stande. NachBerichtigung aller Punkten wurden sie auf Ratifika-tion hin von den Gesandten unterschrieben. EinigeZeit vorher hatte der Bürgermeister Holzhalb vonZürich sowol wegen Unpäßlichkeit als wegen sonstihm zugeflossener Verdrießlichkeiten die Heiniberu-fung begehrt, und an seine Stelle war der Statthal-ter Hirzcl nach Baden gekommen. Aus verschiede-nen Betrachtungen nämlich beschloß der große Rathin Zürich, daß zur Fortsetzung der Unterhandlungenkeiner von den Bürgermeistern sollte als Gesandterabgeschickt werden. *)

Auch den Abgeordneten des Toggenburgs eröff-nete man den Friedensentwurf, und zwar als einebeschlossene Sache; allein sie wollten hierüber wederden Abbt als ihren Herrn beglückwünschen, noch sei-

- S. ZürlcherscheL Unlersch. Manual zo. April 1718.Loram LL.