Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
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h Schultheiß Grob und den Pfleger Giezentanner.e- Sie beschwerten sich über Rüdlinger und bekamenzur Antwort, daß man es ihnen selbst überlasse,n ihn aus dem Landrath auszuschließen. In dem Ge-i, sprach entfuhr es German, daß Rüdlinger beyGlarus schriftlich Rath einhole, ob sie huldigena sollren. Zugleich erklärte er sich, daß sie von demNannschaftsrecht nimmermehr abstehen werden.Den 5. erschienen Abgeordnete von verschiedenen Ge«meinden, deren Scrupel die Gesandten, so gut mög-r lich, aufloseten. Den 6. kam Sekelmeister Rüdlin-r ger und drang darauf: i. Daß Nabholz nach gelei-, steter Huldigung nicht sogleich forteilen, sondern bis, nach Bestellung der hohen und niedern Gerichte da> bleiben möchte. 2 Daß man die im I. 1707 mit

- den Katholicken gemachte Theilung des Landseckels, wieder aufheben sollte. 3. Daß keine Ebestreitigkei-

- tcn in den besondern Gemeinden, sondern nur vordem Ehegericht beseitiget werden. 4 Daß man über

- die Kirchengüter eine eigne Aufsicht verordne. 5 Daß

- man zu Kirchberg von dem katholischen Pfrundein-l kommen Etwas dem rcsormirten Pfarrer zufliesscrr

lasse. Er endigte damit, daß man eben nicht be-stürzt seyn sollte, wenn schon über den Frieden un-gleiche Urtheile fallen und von den einen und anderneine Landcsgemeinde werde begehrt werben. Manentließ ihn, mit Versicherung, alles in Betrachtungzuziehn.

Um 12. Uhr wurden Nabholz und Hackbrett vonRüdlinger und Keller und den beyden Landschrcibernnach dem Lnndrmh abgeholt. In kraftvollem Ver-trag eröfncte Nabholz den Frieden und begab sich