Band 
[Zweyter Theil.]
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ihn die Bürgerschaft zu Leichtensteg ausschlössen wer.de: er eilte ins Thurthal, wo man eben in der Wahlbegriffen war, und von dieser Gemeinde erhielt erden Beytritt zum Landrath. Den 12 Herbstm. er.wählte der neue Landrakh den Gcrman zum Obmann;Rüdlingern zum Landesstatthalter; Keltern zum Pan-nerstatthalter. Diese drey nebst Steiger, Grob undWirth wurden von dem Landrath in den Appell«!lionsrath gesetzt.

Den iZ. wurde der Fürst von einer Compagniezu Pferd an den Gränzen empfangen. In seinemGefolg hatte er zwo Standarten Reutercy. Eben-falls unter bcwafnetem Begleite waren ihm Nutz-holz und Hakbrett bis auf das Feld zu Bittschwylentgegen geritten. Daselbst nahmen diese beyde denFürsten in die Mitte, und so reiseten sie weiter. DerZulauf des Volkes war ungemein groß. Der Fürstbezeigte sich gegen jedermann sehr gnädig. Wah-rend daß er sich mit den Gesandten der Vororte indcm Pfarrhof zu Watkwyl aufhielt, ward inzwischenvon der versammelten Landgemeinde ihr Landeydbeschworen und diese Feycrlichkeir mit einem starkenSalve aus den Musketen begleitet. Hierauf wurdeder Fürst nebst seinem Gefolge von zwölf Gliederndes Landraths abgeholt Er erschien zwischen Nab-holz und Hakbrett bey der Landcsgemeinde. Da-selbst war eine Bühne mir drey Dogen , mit Blu-menkränzen umwunden. In dem «inen setzte sichder Fürst ; in den beyden andern die Dcputirtcnvon Zürich nnd Bern. Am Rücken stand das Ge-folg ; vor der Bühne stand der Landrath in einemSchranken. Die Trommeln wurden niedergelegt;