Band 
[Zweyter Theil.]
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zur Deschenkung. Von seiner Vaterstadt ward Nab-holz mit der Landvogtcy Baden belehnt und endlichsah er sich in Zürich als Oberaufseher der sekularissirten Klostergütcr zu den Häuptern des Staates er-hoben. So endigte sich die Laufbahn eines Man-nes/ der in der Jugend ein Schuhflickcr gewesen/und hernach als ertappter Ausreisser nur durch ei-nen Würfelwurs dem Strang entgangen war.

Der geschlossene Frieden war dem pabst ClemensXI. so sehr zuwieder / daß er dem Abt ein Brevezuschickte, worin er ihn und alle seine Nachfolger vonder Beobachtung dieses Friedens aufs feyerlichstelossprach: sä es guw in preeäicfis inlsufis 1rs<fistionoconvents kuerunt oblervsnäs, perinäe so 1i nungusmconvents kuissent, nullo moäo teneri, *)

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Unerträglich schien immer noch den katholischenRantonen die Abtretung der freyen Aemter und derGrafschaft Baden. **) In Hofnung, daß ihnenFrankreich zur Wiedererlangung der Mitregicrungin diesen Vogteyen behilflich seyn werde, waren sieschon im Jahr 1715. mit dieser Krone in einseitigeVerbindung getreten. Damals bcrathschlagcte sichdas französische Ministerium, ob es thunlich wäre/die Schweitzer durch die Schweißer zu entkräften,um sie hernach sämtlich unterwürfig zu machen? Die

*) S. äüs I-ixs. vom Jahr 17:7- I. roo. und HvMngerTb- IV. s 2;;.

**) Nickt weniger unerträglich schienen ihnen die Verträgeder Bcrncr w'd der Graubündtner mit Holland in demJahr 1712,171;, 17-4.