Band 
[Zweyter Theil.]
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se i den Rhein und verschworen sich, daß auf alle Vor-in ladungen niemand von ihnen im Schloß erscheinenz>! sollte, als nur die vier Sprecher, die sie unter sichß selber ernennten. Auch trieben sie diejenige, die aufi> obrigkeitlichen Befehl sich dem Bau der Rheinbrü.h ke entgegen setzten, mit Gewalt weg. Den 24.v Christin, kamen abermal 802 Mann von Glarus nachrij Werdenberg. Die Mißvergnügten flüchteten sichich in die benachbarte zürchersche Vogtey Sax, begasich ben sich aber unter erhaltenen guten Versprechungen1, bald wieder zurück. An dem letzten Tage dieses' Jahres wurden sie in die Gemeinde zusammcnberusr ^ fen. Die glarnersche Abgeordnete legten ihnen 17.r Puncten vor, die sie eydlich beschworen. Hieraufp zogen 600. Mann sogleich, bald hernach die übrigenl> Truppen auch ab. Zürich und Bern schickten aufrs > die Landsgemeinde von Glarus ein Fürwort fürit Werdenberg. Einige ohnehin Flüchtige wurden desr Landes verwiesen, ihre Namen an das Hochgerichtp ^ geschlagen und ihre Güter eingezogen. Andere fehl-s bare sahn sich zu Geldbussen verurtheilt, die zusamsy wen 10000 Gulden betrugen. An die Befatzungssr ! Unkosten mußte das Gemeindgut 13000 Gulden besi« ! zahlen. Noch andere 7000 Gulden erhob man von>s den Einwohnern aus ihrem eigenen Beutel,is Nicht weniger schwierig waren die Unruhen, Welsn che schon im Jahr 1717. der Flecken Wilchingen im. Kanton Schafhausen erregte. Bey Anlaß einer neus errichteten Wirkhss Taverne verweigerten die Einsc wohner zu Wilchingen der Obrigkeit allen Gehörs

» sam. Die Obrigkeit hob die Taverne auf und Vers

! sprach den Mißvergnügten, sie nach geleisteter Hul-

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