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nehmung eines eidgenößischen Schiffes und üb «1Errichtung einer neuen Zeltstadt zu Gaissau.
Von den i»nem Unruhen erwähnen wir nur dielmerkwürdigsten.
*) Im Jahr 1712. hatte sich der Kanton Zugldurch die Wuth des Volkes und durch den Eifer der!Priester mit in den einheimischen Krieg hinreiste» Ilassen. Nicht ohne Gefahr seines Lebens sucht^der Baron von Zurlauben, als Landammann,die kriegerische Cchwärmerey der Zuger zu kühler INicht eher erkennten sie die Weisheit seiner ftiedseligen Rathschläge, bis nach dem Treffen bey Mlmergm die Züricher mit Feuer und Schwerdtdes Zugergebictes bemächtigten. Damals rettete Zua!lauben durch Empfehlung der Neutralität sein Vater«!land. Nach dem Araucr-Frieden arbeitete er gemeia«fchaftlich mit den übrigen Häuptern der katholischerKantone an Wiederherstellung des eidgenößisthe»Gleichgewichts. Diese Absicht hoste er durch derfranzösischen Bund vom Jahr 1715. erreichen Phelfen. Seit langem her waren die angesehensterGeschlechter in Zug eifersüchtig auf das Geschlechtder Baronen von Zurlauben, welche seit beynahezweyhundert Jahren die erste Würde im Staate be«kleideten. Der Hinscheid des Landammanns, alsdes Hauptes der Familie von Zurlauben, welcheununterbrochen an Frankreich ergeben war, schienfür die Gcgenparthey , die sich mehr auf österreb ^chische Seite hiuncigete, eine günstige Epoche zurBefriedigung ihrer Rachsucht. Noch lebhafter ward
) S. Zurlauben llltt. millt. 1 . VIII. S. 6. u- si