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brach die Verschwörung aus. Iosuas Schickervon Bar, wurde zum Landammann erwählt; zurVerbesserung seiner schlechten Glücksumstände ver-einigte er sich mit Schuhmacher. Diese schlauenMänner beredeten die Gemeinden zu einem ganz aus-serordentlichen Schritte, indem sie von dem Mar-quis de Bonnac, als französischen Gesandten,gleiche Austheilung der Gnadenbezeugungen, sowie der Bunbesgelder verlbngten. Zu gleicher Zeitbrachten sie die Frage wegen des burgundischenSalzes vor. Da der Marquis von Bonnac 'ihrVorbringen mißbilligte, so wurden sie so erbittert,daß sie sich dcS obrigkeitlichen Ansehens bemächtig-ten, um den Landammann von Zurlauben so langin Verhaft zu halten, bis er sein Interesse vondem Burgundischen Salze würde bezahlt hoben. DerLandammann von Zurlauben flüchtete sich im May1729. vor der Wuth seiner Feinde nach Luzern. Da-selbst empfieng man ihn mit offenen Armen. Alshernach der Kanton Zug seine Auslieferung begehrte,ward sie von Lucern unter dem Vorwande verweigert,daß der Familie von Zurlauben, vermög ihres Lucer»nerschen Bürgerrechts daselbst, eine unverletzliche Zu-flucht müsse bewilligt werden. Die Entweichung desLandammanns vermehrte die Wuth seiner Feinde.Sie verkauften seine Güter, um das ihm auferlegteStrafgeld zu erhalten. Auch verurtheilten sie dieErben des Landamman Beat Jacob von Zuriau-ben zur Wiedererstattung alles dessen, was ihm dasburgundische Salz möchte eingebracht haben. Vonden erpreßten Geldsummen behielten die Häupterder Mißvergnügten den größten Theil für sich selbst;