iothurn zu dem französischen Gesandten, der anderenach Rheinau zu dem Abbt Gerald von Jurlauben.Noch vor Beendigung der Unruhen starben beyde inder Verbannung. Eben so starb auch der Landarmmann Fidel von Zurlauben den 26. Hornung 1731.zu Luccrn.
Die Mißvergnügten hatten ein neues Manifestauskündigen lassen: VmäloiX reipubllL« lugienlr!?.Diese Schrift erschien im April 1731. Schuhmacherwurde zum Landammann erwählt. Drey Jahre langblieb er bey seiner Würde. Durch seine natürlicheBeredsamkeit wußte er dem Volke Frankreich undseine Anhänger je länger je verdächtiger zu machen.Endlich gelangs ihm, daß den 14. Septemb. 1732.die Landesgcmeinde den französischen Lund auf-hob. Verschiedene Rathsglieder/ die sich dieser Auf-hebung wiedersetzten, wurden theils verbannt, theilsmit schweren Geldbussen belegt, theils in lWgis auf-geknüpft. Unter denjenigen, die sich wegen ihrerAnhänglichkeit an Frankreich das Elend zuzogen,erwähnen wir B. C. W. A. Wickart, Dccan desKantons und nachhengen Probst von Bischofzell;unter den Rathsgliedern I. B. Brandenöerg; I. F.Lsndwing, O- Kolin, Nenner; B. C. Utiger; C. P.Frey; O. Stadlin; den Altlandvogt C. L. Weber;den Hauptmann D.-F. Müller; I. I. Brandenbergund I. I. Butler, welche beyde nach Bcylegungder Unruhen zu der Würde der Stadtftckelmeisiergelangten. Nach Aufhebung des französischen Bun-des schrieben die Unruhstifter im Namen des Kan-tons an ihren Mitbürger, den Baron B. F. P.von Zurlauben , Hauptmann bey der fchwerzerschen
(II. Theil.) Bbb