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über die bisherigen Auflagen und über die einseiti-gen Erkanntnissen des Raths, zugleich begehrtensie eine Zusammenberufung der ganzen Bürgerschaft.Der kleine Rath behauptete, daß vermög der Pro.Lokolle und besonders des Edikts vorn I. 1570. diestrittige Gerechtsamen ohne.anders ausschließend beydem Rath stehn. Die Bürger wurden je langer jeunwilliger und streuten verschiedene Drauungen aus.Den 4. und 7. Junius trug. der Rath den Syndikde la Garde nähere Fürsorge auf. Dieser entwarfeinen Verkheydigungsplan, und der Rath überließihm die Ausführung. Den 7. Jun. hatte sich dergrosse Rath versammelt. Bey dem Rathhause ver-stärkte der Syndik Trembley die Wache. Den23. Junius überreichten die Bürger den Syndiksund dem General-Proeurator ein Schreiben, vollProtestationcn gegen die ihnen angedichteten, ge-fährlichen Maßregeln, nebst der Erklärung, daß siein der Rcgierungsform nicht die geringste Verän-derung , sondern einzig und allein nähere Erläute-rung über die strittigen Punkte, in Betreff derAuflagen und der Vefcstigungswerker, verlangen.Der Rath wies sie zur Gedult und ließ diesen Som-mer die Rathsferien früher als gewöhnlich ankün-digen. Die Bürger erklärten es als einen vorsch-lich ersonnenen Aufschub. Täglich versammelten siesich. Die Obrigkeit streute aus, daß zu ihrer Un-terstützung Truppen von Bern anlangen werden.Den 2y. Junius drangen die Bürger aufs neue aufeine Bürgergeincinde. Durch zween Auditeurs woll-te der Rath sie nach Hause weisen. Fruchtlos bliebihre Bemühung. Die ganze Nacht durch schwärm-