Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
765
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von den Beklagten habe man sie ihrer Stellen ent.lassen; auch die Stellen der Abwesenden wurdenfür ledig, und Trembleys Verthaydigungsplan fürunregelmäßig erklärt. Die Syndiks zeigten denBürger-Ausschüssen diesen Schluß an. Die Bär«ger-Ausschüsse aber ruhten nicht, bis der Schlußabgeändert und dem Begehren der Bürger unbedingtGenüge gethan worden Auf diesen glücklichen Er-folg hin erschienen sie den 12. December schon wie-der mit folgendem Begehren vor Rathe : i. Daßman die Bürgergemeindc versammle, um alles, wasseit dem 2. März verfügt worden, feycrlich bestäti-gen und hernach durchgängige Amnestie verkündigenzu lassen. Daß während der Volkesversammlungdie Bewachung der Kirche und des Platzes einerbürgerlichen Compagnie und verburgerten Befehls-habern anvertraut werden solle. z. Daß man eineneue Ausgabe der Staatsgesetze besorge u. s. w.Den 17. und 18. December wurden diese Forderun-gen von dem grossen Rathe , der freylich nur zurHälfte anwesend war, gänzlich bewilligt. Den 20.December bestätigte die Bürgerversammlung alle bis,her geschehenen Verfügungen; die Bürger traten dieBewachung der Stadt der Garnison wieder ab; zu.gleich behielten sie sich das Recht vor, sich Com-pagnienweise , auch ohne Erlaubniß des Raths zuversammeln und nach Gefallen Ausschüsse zuwählen.

Immer indeß behielten die entsezte Rathsgliederund der verbannte Trembley noch sehr mächtigeFreunde im Rathe so wohl als auch auswärts beyden benachbarten Staaten. Nichts desto weniger