Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
766
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mußte für einmal noch Trembleys Aemoire lull!»iioatif ') von dem Rathe als höchst beleydigcnd vcr-urtheilet werden.

Mittlerweile schrieb auch Michely du Cresi in seinncr Freystette zu Chene ksgustes, Hverrillemens,kiacets und Nemoirss, wovon er im I. 1735 eini-ge hundert Exemplare in Genf ausstreuen ließ. Die-ser Saame der Aweytracht erzeugte drey verschiede-ne Parteyen. Die Partey des Raths erhielt dieOberhand. Den 8 December 1755. wurde dü Crestals Feind des Staates erklärt, sein xlacsr 6s re-cours durch den Scharfrichter verbrennt, und seinBild an den Galgen genagelt. Dieser Spruch ver.gröfferte den Unwillen. Man behauptete, daß diePrüfung des Urtheils bey der Bürgerschaft stehe.Dre innerliche Verwirrung machte den du Crest sokühn, daß er es wagen wollte, den 1. Jenner 1736in Person steh vor dem Gencralrath oder der Bür-gergemeinde zur Verantwortung zu stellen: DerRath hinderte sein Vorhaben, und du Crest begabsich nach Parts. Die drey Jünglinge, die ihn hat-ten in Genf einführen wollen, wurden in Verhaftgesezt. Einer von ihnen konnte keinen Sachwalterfinden; er suchte also einen auswärtigen. Der Rathverboth es. Dieses Verbot erklärten die Bürger alsVerletzung des Gesetzes. Sie berathschlagten sichhierüber in ihren Versammlungen. Die Syndikswollten die Versammlungen aufheben. Gegen diese

') S- Helvetisch. Biblisch. St. III. >'. 247, Winkopps Bib-lisch. Baut» I. St. III. IV. Isiilssu Iiülorici. et xoiit.lls revolut. >le 6enevs x»r .^Ir. ,ie Hivernois.