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wir hieven ein trauriges Beyspiel. Fueter, Wennier und Häintzi, alle drey befinden sich in Absichtauf zeitliche Glücksgüter in mißlichem Zustand; alledrey von unseliger Ehrsucht verblendet; alle drey inder lauschenden Einbildung, sie seyn zu etwas aus»serordentlichem gcbvhren. Dadurch stürzten sie sichin den kläglichsten Jammer. Wollte Gott, seufztein jeder mit mir in dieser hohen Versammlung;wollte Gott, daß sie, die mit uns inner unsernMauren wohnten, mit uns die gleichen Früchte desFriedens und der Freyheit genossen, daß sie schuld»los seyn möchten! Und mit Verlangen erwartet Ihr,Gn. HHrrn, Gründe zur Milderung des Urtheils.
Vorerst laß ich Füttern selbst reden. So sprichter in seiner Verzicht: Beynahe hofnungslos achteteich meines eignen Lebens nicht mehr. In dem Au-genblick , da mich mein Vetter zu der Verschwörungeinlud, befand ich mich ohnehin ganz in Verwirrung.
S. N. Wernier , der Kaufmann , beruft sichgleichfalls ( ich bediene mich wörtlich des Per»hörs,) auf seine betrübten Umstände, indem er inseinem Handel sehr unglücklich gewesen; aus Ver.zwciflung habe er sich mit den Feinden des Vater-landes verbunden.
Häintzi beschreibt die Ursachen seiner Verirrung infolgenden Worten: Nach seiner Begnadigung habeer auf eine Bedienung gehofft. Lange Zeit habe ermit allein Fleisse die Stelle eines zweyten Stadt-bibliothekars bekleidet; bey Erledigung der Stelledes ersten Stadtbibliothekars sey er hintangesetztworden; an seinen Gütern, besonders an der Dra-kon und bey Versteigerung seines Hauses habe er