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de harter geworden) zogen die Urner mit ihren ver.kündeten Brudern über den Gotthard; daselbst ließsen sie eine starke Wache zurück; auf der Höhe beyOeriels, dem ersten Dorfe in Livinen , bey i6--oMann stark, lagerten sie sich, um den Feind zu er,warten. Durch einen Ausschuß baten die Einwoh-ner um Gnade; man zwang sie das Gewehr nieder-zulegen und bemcisterte sich ohne Widerstand desDorfes; daselbst fand man wenig Männer; die weissten hatten sich auf die Berge gezogen. Nach einemheimlichen Anschlage Höften die Aufrührer das uunersche Briegeovolk zwischen zwey Feuer zu fassen;ein Theil wollte dasselbe unten am platifers Flusse,ein andrer Theil oben von dem Gebürge üderra«schen; bey Erblickung der Unterwaldiierfahnen wirr,den sie selbst überrascht; der fremde Zuzug stürzte siein Verwirrung; von den Bergen hergaben sie denihrigen durch das ganze Land hinab, vermittelst amgezündeter wachfeuer, das Zeichen, sich zu erg«ben. Zweifelhaft über die Bedeutung dieses Feuers,stellten die Urner eine starke Wache um Oerielsund mit einigen Compagnien überfielen sie die obernDörfer, die sich alle bis zum Zollhause ergaben.
Tags darauf wurden ihnen von Altorf aus eini-ge Luzerncrtruppm zum Beystande geschickt; mitdiesen bemächtigten sie sich des Ronggcrlhales undplatiferberges; nach Zurücklassung einer kleinenBesatzung bey dem Zollhause, rückten sie durch denengen platiferpaß bis auf Faido; daselbst stiessrnsie auf einen Haufen trotziger Rebellen, jedoch wenigzahlreich; diese gaben vor, ihre Spießgesellen habensich in dem Gebürge verschanzt; durch Sturmgeläute